20.06.2014

Einige schlaue Bemerkungen zum Water spotten /Some clever remarks about water spotting

Ich hab bei meinem letzten water spotting das bis jetzt am besten durchlöcherte Ergebnis bekommen. Dabei habe ich ein paar Ideen beherzigt, die ich vorrher bekommen habe. Genau, die will ich jetzt mit euch teilen.

Ich werde euch nicht von meinen Anfängerweisheiten verschonen :o)
Ich habe zwei oder dreimal vorher gewaterspottet (ein schönes Wort!) Jedes mal wurden es eher "Inseln" bzw.  Klumpen aus Lack. Irgendwann heute kam mir der glorreiche Gedanke, dass ich zuviel Lack genommen hab, "damit es reicht". Pah.

Der Alkohol des Sprays schiebt ja die Farbe zusammem und wenn die Schicht schon anfangs so dick ist, wie man sie am Ende haben will, isse am Ende natürlich zu dick. Ich musste auch ordentlich sprühen, bis die Oberfläche "aufbrach".

Zum marbeln braucht man also eine  dickere Schicht als beim spotten. Zwei Tröpflein hab ich für jede Hand genommen, jedes mal wieder alle fünf Finger mit einem mal. Ich werde nächstens aber auch mal "Eintropfenschichten" löchern und vergleichen. Noch habe ich kaum runde Löcher, sondern eher fleckige "Tilsiterlöcher" (daran erinnern mich die Formen wenigstens). Ich will aber runde Löcher! *mitdemfußaufstampf*

Wenn man einen großen Wassertopf nimmt, brauchts natürlich mehr Lack, um eine gute Schichtdecke zu erreichen. Wenn man, wie ich, mehr Finger mit einem Mal taucht, gibt's mehr Auswahl von hoffentlich schönen Stellen, aber mir reicht mein kleines Pöttchen, das ihr ja schon im letzten Post gesehen habt. So ein kleines Ding reicht bei mir für eine Hand!

Bei sowas verschwendet man nicht viel Lack, ich denke, ich habe zum spotten insgesamt vier Tropfen verbraucht, das ist viel weniger als eine Runde Lackieren.

Ein anderer Vorteil bei so einem kleinen Becher ist, dass meist keine lose Farbe mehr im Pott rumschwimmt, denn sie ist vollständig an der Hand. Also kann ich die Hand rausziehen, ohne vorher viel rumzuplätschern.

Noch ein Satz zum Topf: Er muß weit genug sein um "alle fünfe" in einer geeigneten Position einzutauchen und tief genug, dass ihr nicht den Boden berührt,  das reicht. Ich habe stinknormales Berliner Leitungswasser genommen, etwa Zimmertemperatur.  Mein Pöttchen könnt ihr als Beispiel mit meinen Fingerkens drin sehen und die Wasserlinie erahnen an den Lackresten.

Auf dem Foto zeige ich euch mal die Fingerhaltung, die im Großen und Ganzen schon richtig ist, aber wo die Finger zu dicht zusammen sind, so dass an den rot umrandeten Stellen nichts hinkommen würde. Das ist aber bei jedem anders und ihr müsst dann die Finger weiter auseinander halten oder in kleinen Gruppen bzw. einzeln spotten.




With the last water spotting I had my best result. Shortly before I had some ideas, which I tried out. These I will share with you now. You'll get all my beginners wisdom :o) 
I did two or three water spottings before and mainly the polish turned tout to be rather flecky "islands" than a pretty network of holes.  Suddenly I had the idea that I had used too much polish "to have enough ". Pah.

The alcohol of the spray pushes the polish apart and thickens with this  the layer. If you start with a layer as thick as you want it in the end, it will be too thick. I needed to spray a few times until the surface "broke".

For marbling you need a thicker layer than for spotting. For the last result I needed two drops for all five fingers in this little pot. Such a little pot is enough for one hand! I will try "one-drop-layers" for spotting next time, though. I have not really found many "round holes" in my results yet, rather "cheese holes of the non-swiss kind". But I want round holes!

You can of course use a larger pot if you want a bigger surface to choose "interesting bits",but you need more polish for the layer. I used for both hands four drops, that's less than you need for painting your nails, so it's not a waste. 

Another advantage I found is, that there is practically no polish left on the surface and you can just take your fingers out without having to clean the surface to avoid stuff going on your pretty nails. 

One last word about the pot: it has to be large enough to just put all five fingers comfortably in and deep enough to not touch the bottom.  I used normal Berlin tap water in about room temperature.  You can see my little cup with my fingers in as an example and you can guess how much water I use from the line of polish in it.

Then I show you my finger position, well almost, the bits in the red circles won't be covered, since they are touching each other. Fingers must be a little more apart than this. You'll find your way, I'm sure ;-)

Kommentare:

  1. Starfucks Becker scheinen ja grandios dafür ;D Immerhin kann man mit denen mal was sinnvolles tun *duck und weg*
    Aber danke für den Hinweis, dass der Becker tief und nicht all zu breit sein sollte. HIlft weiter. An einen Takeaway Becher hab ich da z.b. gar nicht gedacht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jaa, der Gedanke kam mir mal, als ich eine Halbliterbecher nahm. Man braucht ja nur die Oberfläche für höchstens fünf Finger und tiefer musses nicht sein. Man braucht ja nicht viel Lack dabei, anders als bei diesen Badewannen.

      Das Becherchen war mal eine Frappudingsbumsprobe, die mir mal auf der Straße angeboten wurde. War aber recht lecker, auch wenn ich nie so viel für sowas ausgeben würde.

      Löschen
  2. Ich finds immer interessant, wie "wissenschaftlich" du an sowas rangehst. Detaillierte Beobachtungen usw. Kann mir das aber leider nicht alles merken, daher für mich wahrscheinlich vergebliche Liebesmüh ^^
    LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das mach ich ganz automatisch. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ein büssi im Labor in der Schule/ im Grundbildungsjahr NWS so ne Herangehensweise mitbekommen habe.

      Ich möchtes beim nächsten Mal einfach besser machen. :-)
      Dir alles merken musst du ja auch gar nicht,vielleicht hilft ja schon ein Tipp oder so, das wäre schön :-)

      Löschen

Danke für deine Meinung! Kommentare mit Links lösche ich, wenn sie eindeutig keinen Bezug zum Artikel haben.

Thanks for commenting! Comments with a link are deleted, when they are clearly not referring to the article.